Durch Wiesen, Wälder und Alleen FahrRad: Knapp 13 Kilometer langer Rundweg führt in die landschaftlich reizvolle Umgebung von Axstedt Von unserem Mitarbeiter Peter von Döllen Axstedt.Der Verein Touristik Samtgemeinde Hambergen beschreibt den Fahrradrundweg in Axstedt als familienfreundlich. Nach unserer Probetour können wir das bestätigen. Mit knapp 13 Kilometern hat er eine überschaubare Länge, die Route führt fast durchweg über Nebenstrecken mit wenig Verkehr. Für kleine oder größere Pausen finden sich zahlreiche Bänke und Rastmöglichkeiten am Wegesrand. Auch der Belag lässt, von Ausnahmen abgesehen, kaum Wünsche offen. Meistens geht es auf festen asphaltierten Wegen gut voran. Die Strecke sollte deshalb mit jedem normal ausgerüsteten Rad zu bewältigen sein. Die gute Beschilderung stützt den positiven Gesamteindruck.
Die Zusammenarbeit mit dem Fahrradklub Axstedt hat sich bezahlt gemacht:
Die Hinweisschilder wurden gut sichtbar aufgestellt. Mit etwas Aufmerksamkeit
lässt sich der Rundweg ohne Karte oder Wegbeschreibung bewältigen. Der Rundweg führt an der Oldendorfer Straße entlang und
dann nach links in die Straße "Am Borgsberg". Am Bahnübergang geht es
links in die Straße "An der Borg". Die Schranke ist immer geschlossen.
Wenn dieses Hindernis überwunden ist, rollen die Räder über eine lange asphaltierte Straße durch Felder und Wiesen. Die Hinweisschilder sind nicht zu übersehen. Manchmal sind jetzt auch sandige Wege zu bewältigen, was aber nicht allzu schwierig ist. Wir biegen "Am Krähenhof" rechts ab und folgen dem Weg bis zum Bahnübergang. Wir überqueren ihn nicht, sondern folgen der Linkskurve. Am Ende des Weges geht es nach links in den "Langenstückenweg". Wir nehmen den zweiten Weg rechts, überqueren die Hauptstraße, radeln geradeaus weiter und biegen dann links in den Hünengräberweg ab. Dort stoßen wir auf ein 4000 Jahre altes nordisches Ganggrab. Vom Hünengrab sind 14 Steine, darunter ein Deckstein, erhalten. Vor dem Grab steht eine Bank für die erste Pause. Weiter geht es über die Harrendorferstraße hinweg. Kurz hinter der Kreuzung folgt schon die nächste Bank. Wir fahren auf dem holprigen Driftsweg weiter. Dieser Abschnitt ist der schwierigste, weil er einige Löscher und Lehmabschnitte hat. Hier ist besonnenes Fahren geboten. Am Ende des Driftsweges an der Ecke Schulstraße liegt das Gasthaus Brünjes. Es ist die einzige Einkehrmöglichkeit auf der Tour, etwa in der Mitte des Rundweges. Über die Schulstraße geht es weiter in die Danziger Straße. Kurz darauf könnten die Radler einen Moment verwirrt sein, weil die Straße unvermittelt an einer Baustelle auf eine andere trifft und kein Schild den Weg weist. Links geht es auf die Baustelle. Also wenden wir uns nach rechts und rollen auf den "Schwanhorstberg". Es ist ein schmaler, schöner und gepflegter Weg mit Bänken. Von den Wiesen schauen einige Kühe herüber. Über die Bahnhofstraße radeln wir weiter. Sie ist die einzige stärker befahrene Straße des Rundweges. Es gibt aber einen Radweg. Dann überqueren wir die Albstedter Straße und fahren durch die Wohlthöfener Straße auf das Militärgelände der Muna zu. Kurz vor dem Tor biegt der Rundweg links ab. Über eine Schleife ("Unter den Eichen", Forststraße) geht es zum Lübberstedter Bahnhof. Die Kreuzung ist etwas unübersichtlich und das Hinweisschild das einzige Mal nicht ganz eindeutig. Richtig fährt, wer dem Weg links vom Altenheim folgt. Er führt durch einen Wald und endet auf der Kampstraße. Hier bietet sich ein Abstecher zur Mühle in Lübberstedt an. Rund vier Kilometer sind es bis dorthin. Wer dem Axstedter Rundweg folgen möchte, biegt links ab. Erneut geht es durch die Natur, bis der Weg auf die Oldendorfer Straße trifft. Dort heißt es aufpassen. Das Hinweisschild zeigt geradeaus. Wer ihm folgt, beginnt den Weg von neuem. Wer die Tour beenden will, radelt links zum Ausgangspunkt zurück. Wir haben bei lockerer Fahrt zwei Stunden für den schönen und ruhigen Rundweg gebraucht. Es geht auch etwas schneller oder langsamer. Weitere Informationen gibt Ursula Hassler, 2. Vorsitzende des Touristikvereins, unter Telefon 0 47 48 / 23 39. |